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BEMA 13e
Kompositfüllung, einflächig

Präparieren einer Kavität, Füllen mit plastischem Füllmaterial einschließlich Unterfüllung, Anlegen einer Matrize oder die Benutzung anderer Hilfsmittel zur Formung der Füllung und Polieren, einflächige Kompositfüllung im Seitenzahnbereich

BEMA 13e Schnellcheck

Punktzahl:52
check
Abrechenbar
  • nur im Seitenzahngebiet
  • Füllen einer Kavität mit Komposits entsprechend der Adhäsivtechnik, je einflächige Füllung
  • auch mehrmals je Zahn, wenn getrennte Füllungen
  • wenn eine Amalgamfüllung absolut kontraindiziert ist
  • für Kinder unter 15 Jahren
  • für schwangere und stillende Patientinnen
check
Zum Leistungsinhalt gehörende Maßnahmen
  • Präparieren einer Kavität im Seitenzahnbereich
  • Unterfüllung
  • Füllen mit Kompositmaterial
  • Anlegen einer Matrize oder Benutzung anderer formgebender Hilfsmittel
  • Polieren
  • Adhäsivtechnik
  • einschließlich Kosten für Komposit
no-check
Nicht abrechenbar
  • für den Austausch einer intakten Füllung
  • als Kronenvorbereitung (Aufbaufüllungen)
  • als Unterfüllung unter Gussfüllungen
  • im Frontzahngebiet
  • aus ästhetischen Gründen
  • wenn keine absolute Kontraindikation einer Amalgamfüllung vorliegt
check
Zusätzlich abrechenbar
  • Abrechnungsbestimmung

    Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich sind nach den Nrn. 13e, f, g und h nur abrechnungsfähig, wenn sie entsprechend der Adhäsivtechnik erbracht wurden. Sie sind abrechnungsfähig bei Kindern bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres, bei Schwangeren, bei Stillenden oder wenn eine Amalgamfüllung absolut kontraindiziert ist.

    1. Mit der Abrechnung der Nr. 13 ist die Verwendung jedes erprobten und praxisüblichen plastischen Füllmaterials einschließlich der Anwendung der Ätztechnik und der Lichtaushärtung abgegolten. Eine Zuzahlung durch den Versicherten ist nicht zulässig. Die bundesmantelvertraglichen Regelungen bleiben unberührt.
    2. Amalgamfüllungen sind absolut kontraindiziert, wenn der Nachweis einer Allergie gegenüber Amalgam bzw. dessen Bestandteilen gemäß den Kriterien der Kontaktallergiegruppe der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie erbracht wurde bzw. wenn bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz neue Füllungen gelegt werden müssen.
    3. Das Legen einer Gussfüllung, ebenso die ggf. im Zusammenhang hiermit erbrachte Anästhesie oder durchgeführten Maßnahmen nach Nr. 12 sind über den Erfassungsschein nicht abzurechnen, wohl aber eine vorausgegangene Behandlung des Zahnes.
    4. Das Vorbereiten eines zerstörten Zahnes zur Aufnahme einer Krone ist nach der Nr. 13 a oder b abzurechnen.
    5. Neben den Leistungen nach den Nrn. 13 a und b kann die Leistung nach Nr. Bema 16 nicht abgerechnet werden.
    6. Bei Füllungen nach den Nrn. 13 a bis h ist die Lage der Füllung in der Bemerkungsspalte anzugeben. Für die Bezeichnung der Füllungslage sind folgende Abkürzungen bzw. Ziffern zu verwenden:
      m = 1 = mesial
      o = 2 = okklusal/inzisal
      d = 3 = distal
      v = 4 = vestibulär (bukkal / zervikal bzw. labial)
      l = 5 = lingual bzw. palatinal

    Protokollnotiz:
    1) Der Bewertungsausschuss für die zahnärztlichen Leistungen geht davon aus, dass die nach den Nrn. 13 e, f, g und h abrechenbaren Füllungen im Seitenzahnbereich bei 1 % der Gesamtzahl der Füllungen liegen. Der Bewertungsausschuss empfiehlt der KZBV und den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sowie dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen und den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen, geeignete Überprüfungsverfahren festzulegen, die sicherstellen, dass der angegebene Prozentsatz von 1 % eingehalten wird.
    2) Wird der Prozentsatz wesentlich überschritten, werden der Bewertungsausschuss und ggf. der Erweiterte Bewertungsausschuss eine Überprüfung des bestehenden Bewertungsmaßstabes vornehmen.

    BMV-Z, Anlage 1,

    "2.4.4 [...] Sofern Füllungen den Zahnhalsbereich erfassen, ist der Bezeichnung der Füllungslage der folgende Buchstabe bzw. die folgende Ziffer anzufügen: z = 7 = zervikal [...]“

  • Dokumentation
    • Datum
    • Zahn, Fläche
    • Grund für die Abrechnung der Bema 13e–Bema 13g
    • erfolgte Maßnahme
    • verwendete Materialien
  • Kommentare
    • Mehrkostenvereinbarung

      Mehrkostenvereinbarung gemäß § 28 Abs. 2 SGB V:

      Wählen Versicherte bei Zahnfüllungen eine über die vertragszahnärztlichen Richtlinien (= erprobte und anerkannte plastische Füllungsmaterialien, z. B. Amalgam) hinausgehende Füllungsalternative, so haben sie die Mehrkosten selbst zu tragen. In diesen Fällen ist die vergleichbar preisgünstigste Füllung als Sachleistung abzurechnen. Dabei ist vor Beginn der Behandlung eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem Zahnarzt und dem Versicherten zu treffen! Das Original bekommt der Patient und das Duplikat muss in der Karteikarte aufbewahrt werden. Beide Teile müssen vom Zahnarzt und dem Patienten unterzeichnet werden.

      Die Mehrkostenregelung gilt nicht für Fälle, in denen intakte plastische Füllungen ausgetauscht werden! Das heißt, in diesen Fällen sind Gussfüllungen reine Privatleistung nach GOZ 2150 bis 2170, ebenso die Nebenleistungen (bMF, I, L1 u.a.)

      Das Legen einer Gussfüllung, ebenso die ggf. im Zusammenhang hiermit erbrachte Anästhesie oder durchgeführten Maßnahmen nach Bema 12 (bMF) sind nicht als Sachleistung abzurechnen, wohl aber eine vorausgegangene Behandlung des Zahnes.

      Dentinadhäsive Mehrschichtrekonstruktion mit Komposit-Materialien werden nach GOZ 2060 (einflächig), 2080 (zweiflächig), 2100 (dreiflächig) und 2120 (mehrflächig) berechnet. Davon ist die entsprechende Bema 13ad abzuziehen. Eine zusätzliche Berechnung der GOZ 2197 ist nicht möglich. In aller Regel ist bei der Mehrkostenvereinbarung für Füllungen eine Vereinbarung nach § 28 SGB V erforderlich.

      Mit den Bema 13e–h im Seitenzahnbereich sind

      • Unterfüllungen,
      • Anlegen einer Matrize oder die Benutzung anderer Hilfsmittel zur Formung der Füllung,
      • das Polieren der Füllung,
      • Kompositmaterial und
      • die Adhäsivtechnik im Frontzahnbereich abgegolten. Die Mehrkostenvereinbarung für die Bema 13e bis 13h ist kritisch zu hinterfragen. Die genannten Füllungen werden bereits mit Komposit in Adhäsivtechnik versorgt. Nur wenn die Füllungen in Mehrschichttechnik, oder/und in Mehrfarbentechnik (meist im Frontzahnbereich) gelegt werden, ist eine Vereinbarung nach § 28 Abs. 2 SGB V möglich.

      Hierbei sind KZV-Unterschiede zu beachten.

    • Gewährleistungspflicht

      Gewährleistung nach § 137 Abs. 4 Satz 3 SGB V

      Der Zahnarzt übernimmt für Füllungen und die Versorgung mit Zahnersatz eine zweijährige Gewähr. Identische und Teilwiederholungen von Füllungen sowie die Erneuerung und Wiederherstellung von Zahnersatz einschließlich Zahnkronen sind in diesem Zeitraum vom Zahnarzt kostenfrei vorzunehmen. Ausnahmen hiervon bestimmen die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Spitzenverbände der Krankenkassen gemeinsam und einheitlich.

      Ausnahmekatalog zur Gewährleistungspflicht bei Füllungen F1–F4

      Wiederholungsfüllungen innerhalb von zwei Jahren können zu Lasten der Krankenkassen abgerechnet werden bei

      • Milchzahnfüllungen
      • Zahnhalsfüllungen (Bei der Füllungslage ist zusätzlich die Ergänzungsziffer "7" bzw. "z" (z. B. vestibulär oder lingual unter Einbeziehung des Zahnhalsbereiches: "47" oder "vz" bzw. 57 oder lz) anzugeben.)
      • mehr als dreiflächigen Füllungen
      • Eckenaufbauten im Frontzahnbereich unter Einbeziehung der Schneidekanten
      • Fällen, in denen besondere Umstände (z. B. Bruxismus oder Vorerkrankungen) vorliegen, die der Zahnarzt auf dem Krankenblatt festhält.

      Wiederholungsfüllungen können nicht abgerechnet werden, wenn ein Verschulden des Zahnarztes festgestellt wird.