BEB Zahntechnik® – Teil 10
- 2. März 2026
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Edition Zahnarztpraxis
Edition Dentallabor
Edition Zahnarztpraxis mit Dentallabor
Folgende Leistungen wurden neu aufgebaut bzw. inhaltlich verändert:
| (0)L-Nr. | Beschreibung | Erläuterung zum Inhalt | Hinweise in der BEB | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| 5.42.03.0 | Modell scannen für Basisteil OK oder UK | Metallbasisausdehnung und Klammern abzeichnen, auf Träger spannen, im Scanner platzieren, scannen, Modell aus Scanner nehmen und reinigen. | Nur für das gegossene Basisteil im OK oder UK, für den Oberkiefer ist die BEB-Nr. 5.42.01.0, für den Unterkiefer ist die BEB-Nr. 5.42.02.0 anzuwenden. Ggfs. ist noch zusätzlich die BEB-Nr. 5.40.02.0 "Ausblocken für Scan" anzusetzen. | In der Zahntechnik bezieht sich das "Scannen des Modells für das Basisteil" darauf, dass das Modell mit einem Scanner digital erfasst wird, um eine präzise virtuelle Reproduktion zu erstellen. Das "Basisteil" könnte sich, abhängig vom Kontext, auf verschiedene Elemente beziehen: - OK (Oberkiefer) oder UK (Unterkiefer): Diese Abkürzungen beziehen sich auf den Oberkiefer (OK) oder den Unterkiefer (UK) des Patienten. Wenn das Basisteil als OK oder UK bezeichnet wird, bedeutet dies, dass das Modell des entsprechenden Kiefers gescannt wird. - Basisteil für Prothesen: In einigen Fällen könnte das Basisteil ein Teil einer Prothese sein, wie beispielsweise die Basis für eine Teilprothese oder eine Totalprothese. |
| 5.42.04.0 | Modell scannen für Hilfsmittel | Basisausdehnung anzeichnen, auf Träger spannen, im Scanner platzieren, scannen, Modellaus Scanner nehmen und reinigen. | Für den Scanvorgang für Basis für Relationsbestimmung ist die BEB Nr. 5.52.01.0, für die Basis für Löffel/individuellen Löffel ist die BEB Nr. 5.52.02.0, für die Basis für Aufstellung ist die BEB Nr. 5.52.03.0, für die Prothesenbasis ist die BEB Nr. 5.52.04.0, für die Basis für OP-Hilfe ist die BEB Nr. 5.60.01.0 anzuwenden. Ggfs. ist noch zusätzlich die BEB Nr. 5.40.02.0 Ausblocken für Scan anzusetzen. | Diese Leistung kann sowohl für Oberkiefer- als auch für Unterkieferscans berechnet werden. Die nachfolgenden Hilfsmittel können unterschiedlich sein. Je nach Hilfsmittel können alternative Leistungen angesetzt werden: - z. B. 5.52.01.0 „Basis für Relationsbestimmung konstruieren - z. B. 5.52.02.0 „Basis für Löffel konstruieren“ - z.B. 5.52.03.0 „Basis für Aufstellung konstruieren“ - z. B. 5.52.04.0 „Prothesenbasis konstruieren“ - z. B. 5.52.04.0 „Prothesenbasis konstruieren“ - z. B. 5.40.02.0 „Ausblocken für Scan, je Region“ |
| 5.43.01.0 | Taktiles Scannen, je angefangene 5 Minuten | Innenteleskop taktil scannen | Nach Zeitaufwand | Für das Abtasten oder Einscannen von anderen Kronen als Primärteleskope (z.B. Steg) kann diese Leistung nicht berechnet werden. Hier müssten dann ggf. neue Unterpositionen angelegt werden. Sollte auf eine minutenbezogene Abrechnung verzichtet werden, kann (wenn gewünscht) eine entsprechende Unterposition erstellt werden. In der Zahntechnik bezieht sich "taktil" auf das Berühren oder Abtasten von Objekten, während "scannen" das digitale Erfassen von Formen und Strukturen bedeutet. Taktiles Scannen in der Zahntechnik beschreibt den Prozess, bei dem ein physisches Modell eines Gebisses oder einzelner Zähne oder Kronen (z.B. Primärteleskope) durch direktes Berühren oder Abtasten mit einem speziellen Gerät erfasst wird, um daraus ein digitales 3D-Modell zu erstellen. Dieses digitale Modell kann dann weiterverarbeitet werden, um beispielsweise maßgefertigte Zahnersatzteile, wie Kronen (z.B. Sekundärteleskope) oder Brücken, herzustellen. Taktiles Scannen ermöglicht eine genaue Erfassung der Zahnstruktur und präzisiert die digitale Zahntechnik. |
Beachten Sie in der Abrechnung immer die vorgegebenen Leistungsinhalte (Erläuterungen und Hinweise) der jeweiligen Abrechnungsposition. Passen Sie vorhandene Leistungsketten/Jumbos an die neuen Leistungen an.
Weiter geht es im nächsten Teil.
Zahntechnikermeister
Stefan Sander







