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Steuer- und Rechtstipps — Zahnmedizin

Energiesparen

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  • 20. Januar 2023
  • Lesezeit: 11min

Arbeiten & Organisieren

Energiesparen im neu gebauten Eigenheim benötigt ein schlüssiges Konzept

Häufig verbrauchen Bauleute viel mehr Energie als anfangs prognostiziert

In diesen Zeiten beschäftigen sich viele Zahnärzt/innen als Immobilienbesitzer/innen mit dem Thema Heizung. Was wählt man angesichts der politischen Großwetterlage und ihrer Auswirkungen auf die Energieversorgung? Der Verband Privater Bauherren (VPB) hat Lösungsvorschläge. Ob der Einbau einer Wärmepumpe, die Ausrüstung mit Photovoltaik, die Nutzung von Erdwärme oder von Solarthermie — eine stärker unabhängige Energieerzeugung im eigenen Heim ist das Thema Nummer eins. Die Fachfirmen sind derzeit oft schon monatelang ausgebucht, die Geräte auf dem Markt nur mit erheblichen Wartezeiten zu bekommen. Der Verband Privater Bauherren rät, die Zeit für eine bedürfnisgerechte Planung zu nutzen.

„Jedes Haus ist anders und benötigt für eine effiziente Energieversorgung ein passendes Konzept. Dafür braucht man die Unterstützung von unabhängigen Experten, die einem nicht nur Haustechnik verkaufen wollen“, sagt Corinna Merzyn, Hauptgeschäftsführerin des VPB. „Man darf nicht vergessen, dass diese Technik teuer ist, und, so die Erfahrung, meist nicht jahrzehntelang hält. Wer heute neu baut, sollte im Sinne der Suffizienz Flächen optimieren, kompakt bauen und Einsparmöglichkeiten bedenken. Immer mehr Technik macht Häuser anfällig und langfristig in der Wartung kostspielig. Deswegen ist es wichtig, sich von Experten beraten zu lassen. Suffizient bauen bedeutet keinesfalls billig zu bauen, sondern ganz bewusst zu planen und dabei Gewohnheiten zu hinterfragen, denn vieles, was Menschen kaufen und auch bauen, benötigen sie eigentlich nicht. Sie übernehmen es, weil andere es auch so machen.“ Klassisches Beispiel sind viele der heute angebotenen Schlüsselfertighäuser. 90 Prozent aller Bauleute entscheiden sich inzwischen für vorkonfektionierte Häuser, statt sich über ihre tatsächlichen Bedürfnisse Gedanken zu machen. Viele Häuser sind für drei- bis vierköpfige Musterfamilien konzipiert und ihre Grundrisse meist kaum flexibel. Häufig verbrauchen Bauleute auch viel mehr Energie als anfangs prognostiziert. Das hat verschiedene Gründe: Sie kommen oft mit der komplexen Haustechnik nicht zurecht. Viele vernachlässigen auch die nötige Wartung der Anlagen. Die Energiebilanz wird auch beeinträchtigt, weil viele Dinge, die früher ohne Energie funktionierten, heute Strom benötigen. Immer wieder werden auch einfache Geräte, die bislang völlig ausreichten, durch größere und teurere ersetzt, die wiederum mehr Energie benötigen. So lässt sich vielfach schon durch kluge Planung und genaue Betrachtung der individuellen Bedürfnisse viel Energie sparen, ohne dabei das Budget zu überschreiten.

Energiespartechnik: Neue Wege für Heim und Umwelt Energiesparen ist nicht nur aus finanziellen Aspekten heutzutage nicht mehr wegzudenken, sondern auch für die Umwelt haben die modernen Techniken viele Vorteile. Denn so wird weniger schädliches CO2 in die Atmosphäre befördert und es werden wichtige Rohstoffe geschont. Stattdessen liegt der Fokus auf nachwachsenden beziehungsweise regenerativen Energiequellen wie der Sonne oder der Erdwärme, die unter der Erdoberfläche auf ihre Nutzung wartet.

Die passende Energiespartechnik für Ihr Eigenheim Es ist eine weitreichende Entscheidung, dem Faktor Energiespartechnik bei der Hausplanung ausreichend Raum zu geben. Viele Häuslebauer stehen vor der Entscheidung: Lieber die Sonnenenergie nutzen und eine Solaranlage installieren, auf eine Photovoltaikanlage setzen oder die Kraft der Erdwärme nutzen und eine Wärmepumpe im Haus einbauen? Dies kann nicht nur bis zu einer ganzjährig ausreichenden Versorgung mit Strom und Wärme sorgen, es kann das Eigenheim auch komplett unabhängig von klassischen Energieversorgern machen. Auch eine Wohnraumlüftungsanlage sowie ein sommerlicher oder winterlicher Wärmeschutz tragen zu einer Energieeinsparung bei. Tipp: Wenden Sie sich zum Beispiel einfach an die HELMA-Energieexperten. Von ihnen werden Sie nicht nur beraten, sie kalkulieren auch das günstigste und effektivste Energiesparkonzept für Ihr neues Eigenheim. Von der Planung bis hin zum Einbau der kompletten Technik bekommen Sie dabei alles aus einer Hand.

Strom aus Sonnenlicht Im Gegensatz zu einer Solaranlage, die aus Sonnenlicht Wärme gewinnt, produziert eine Photovoltaikanlage aus Sonnenlicht Strom. Dieser kann vielfältig genutzt werden. Je nach Größe und Lage der Kollektoren bzw. möglicher Speicher (Akkus), können damit entweder Teilbereiche des häuslichen Lebens betrieben werden, das komplette Haus versorgt oder mit entsprechender Vergütung überschüssiger Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Photovoltaik beim Hausbau einplanen Bei einem Hausbau muss vieles bedacht werden, doch am wichtigsten ist sicherlich das Thema Energie. Schließlich sind später im fertigen Haus die höchsten Nebenkosten, die anfallen, unter anderem die für den Haushaltsstrom. Dabei muss das gar nicht so sein. Photovoltaik gleich beim Hausbau mit einzuplanen, schafft Abhilfe. Durch die Kraft der Sonne ist es möglich, das Eigenheim an bis zu 365 Tagen im Jahr mit der benötigten Energie zu versorgen. Dazu wird die Sonnenenergie auf dem Dach über eine ausreichend große Kollektorfläche eingefangen. Was nicht sofort verbraucht wird, verweilt in einem Speicher oder wird als überschüssige Energie in das öffentliche Netz gespeist. Dadurch können Hausbesitzer nicht nur Energie, sondern vor allem Kosten sparen.

Photovoltaik – wie geht das?

Wenn die Sonne scheint …

decken Sie Ihren Stromverbrauch mit kostenloser Sonnenenergie, laden Sie Ihren Stromspeicher, wenn Sie keine Energie verbrauchen, können Sie den überschüssigen Strom gewinnbringend verkaufen.

Wenn die Sonne nicht scheint …

beziehen Sie die benötigte Energie direkt aus Ihrem Stromspeicher und decken Sie Verbrauchsspitzen aus dem Netz Ihres Energieversorgers. Und das automatisch gesteuert!

Warum Photovoltaik?

  • Weil die Anlagen, vor allem die Speichertechnologie (Akkus), in den letzten Jahren besonders deutlich an Effizienz gewonnen haben und im Preis gesunken sind.
  • Weil Sie einen großen Teil Ihres Stromverbrauchs selbst produzieren können und ihn nicht mehr teuer einkaufen müssen.
  • Weil Sie überschüssigen Strom ins Netz einspeisen und so Einnahmen generieren können.
  • Weil Sie mehr Geld zum Leben überhaben – Monat für Monat, Jahr für Jahr!

Wärmepumpe: Heizen & Kühlen mit einem System
Effiziente Wärmepumpenlösungen sorgen ganzjährig für einen optimalen Wohnkomfort. Und das geht ganz einfach: Ein flüssiges "Arbeitsmittel" nimmt am sogenannten Wärmetauscher die Wärme (-Energie) der umgebenden Materie auf (oder umgekehrt für die Kühlung). Das kann zum Beispiel über das Erdreich (Erdwärmepumpe), die Außenluft (Luft-Wasser-Wärmepumpe) oder das Wasser (Wasser-Wasser-Wärmepumpe) erfolgen. Dafür reichen bereits sehr geringe Temperaturunterschiede, sodass Sie auch bei niedrigen Temperaturen des wärmeabgebenden Mediums noch heizen können.

Das flüssige „Arbeitsmittel“ verdampft dabei und das jetzt energiereichere Gas wird anschließend in den Verdichter der Wärmepumpe geführt und komprimiert. Unter dem Druck steigt die Temperatur des Arbeitsmittels weiter an. Diese Wärme wird nun über einen Wärmetauscher an den Heizkreislauf oder das Brauchwasser übertragen. Durch die Abgabe der Energie wird das Arbeitsmittel wieder flüssig und in den Wärmetauscher zurückgeleitet. Die zur Komprimierung notwendige Menge an elektrischer Energie ist geringer als der mit einer Wärmepumpe erzielte Gewinn an Wärmeenergie. Wärme aus Erde, Luft oder Boden – das spart Geld!

Denn eine Wärmepumpe ermöglicht Ihnen in Kombination mit einer Flächenheizung (z.B. einer Fußbodenheizung) ohne großen Mehraufwand auch die effiziente Kühlung Ihres Hauses. Eine kühlende Heizung? Genau, denn eine Wärmepumpe funktioniert in beide Richtungen. Besonders im Einfamilienhaus lässt sich diese Kühlvariante sehr einfach und vor allem sehr kostengünstig integrieren. Mit nur einem System für Kühlung und Heizung sparen Sie bares Geld. Der nächste Rekordsommer kann kommen und Sie genießen ganzjährig ein perfektes Raumklima!

Luft-Wasser-Wärmepumpe
Die sogenannte Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Energie der umgebenden Außenluft. Sie bietet selbst bei niedrigen Außentemperaturen noch Energie für Heizung und Brauchwasser. Die Einsatzgrenzen liegen bei - 25 bis + 35° C. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe wird meist an einer Außenwand des Hauses aufgestellt. Sie kann aber auch frei im Garten oder im Keller (Versorgung über Luftschächte in der Außenwand) positioniert werden. Durch die geringen Erschließungskosten der Wärmequelle Luft ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Wärmepumpenvarianten eine günstige Alternative.

Wohnraumlüftungsanlage: Frische Luft ohne Lüften
Kontrollierte Wohnraumlüftung ist ein großes Thema, gerade in Zeiten modernster Energiespartechnik. Allerdings muss hierbei niemand mehr selbst lüften. Stattdessen übernehmen technische Systeme das Be- und Entlüften der Wohnräume für Sie. Eine Wohnraumlüftungsanlage bringt nicht nur Komfort und Wohlbefinden für die Bewohner eines Hauses, sondern auch eine echte Energieersparnis.

Zentrale Lüftungsanlage
Alle Räume eines Hauses sind an eine zentrale Lüftungsanlage angeschlossen. Wohn- und Schlafräume werden direkt mit frischer, warmer Luft versorgt während die "Feuchträume" Küche, Badezimmer und WC indirekt belüftet werden. In diesen Räumen wird die alte, verbrauchte Warmluft abgesaugt und zur Lüftungsanlage geführt. Dort wird die einströmende frische, aber kühle Außenluft mittels eines Wärmetauschers dann durch die Wärmeenergie der abgesaugten Innenluft erwärmt. Die verbrauchte Innenluft wird nach der Wärmeübertragung aus dem Haus geführt. Das ist echtes Energie-Recycling. Gleichzeitig werden durch ein Filtersystem Pollen und andere Schadstoffe der einströmenden Frischluft entzogen. Durch den regelmäßigen und automatischen Luftaustausch ersparen Sie sich das Lüften des Hauses und somit ein mögliches Auskühlen der massiven Wände (Energieverlust) sowie Schimmelbildung durch unzureichenden Luftaustausch.

Die Isolierung der Wände und Fenster ist ein entscheidender Faktor, denn nur bei ausreichender Dämmung bleibt die Wärme im Haus und geht nicht verloren
Beim Hausbau achten viele Bauherren auf eine Menge Details. Doch der Bereich Energie wird zumeist nur im Zusammenhang mit der möglichen Förderung der KfW in Betracht gezogen. Doch Energie sparen kann man in vielen Bereichen beim Hausbau. Wer beim Bau bereits daran denkt, eine Immobilie möglichst effizient zu errichten, kann sich später auf niedrigere laufende Kosten freuen. Denn Energie kann beim Hausbau auf vielfältige Weise gespart werden.

Viele elektrische Geräte im Haus verbrauchen Energie. Damit sind jedoch nicht nur die normalen Haushaltsgeräte gemeint, sondern in vielen Immobilien auch feste Teile der Gebäudetechnik. Sowohl die Heizanlage als auch die Warmwasserbereitung und die gegebenenfalls vorhandene Kühlung des Gebäudes verbrauchen viel Energie. Durch umfassende Maßnahmen beim Hausbau und bei der Planung kann man eine ganze Menge an Energie sparen.

Mit dem richtigen Plan bares Geld sparen
Ein Haus mit einem möglichst geringen Energieverbrauch zu bauen ist teuer. Teurer zumindest als der Bau einer herkömmlichen Immobilie ohne solche Maßnahmen. Allerdings amortisieren sich diese Mehrkosten in der Regel in kürzester Zeit. Denn ein Haus mit einer niedrigen Energiebilanz bietet den Vorteil, dass die laufenden Betriebskosten deutlich reduziert sind. Rechnet man dies nun auf einen Zeitraum von zehn Jahren hoch, hat man die Mehrkosten in vielen Fällen bereits eingespart. Und in der Regel wohnt man in einer Immobilie länger als diese zehn Jahre. Ein energiesparendes Haus kann somit auf Dauer deutlich günstiger sein als eine günstigere Immobilie ohne solche Maßnahmen – Vorteil: geringere Wohn-Nebenkosten, Nachteil: Höhere Investitionskosten beim Hausbau.

Hier wird Energie im neuen Haus gespart
Ein möglichst geringer Energieverbrauch bei einem Haus ist zumeist über die Trennung von Innen- und Außenbereich zu erreichen. Hochwertige und gut gedämmte Fenster, eine umfassende Dämmung der Außenfassade und eine intelligente Heiz- und Kühltechnik können bereits die Energiekosten deutlich reduzieren. Mit einem Blower-Door-Test kann die Effektivität dieser Maßnahmen problemlos überprüft werden. So lässt sich die energiesparende Dämmung des Hauses optimal überprüfen. Durch die Nutzung von Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen und den Einbau einer Wärmepumpe kann man zusätzlich viel Energie sparen. So spart man nicht nur Strom, sondern senkt auch die Heizkosten deutlich ab.

Ein weiterer Punkt betrifft die Auswahl der Elektrogeräte im Haus. Diese sollten nach Möglichkeit der neuesten Bauart entsprechen und sich durch einen niedrigen Energieverbrauch auszeichnen. Auch solche Geräte sind zumeist teurer in der Anschaffung, helfen aber enorm beim Strom sparen. Darauf sollten Sie achten: Gute gedämmte Fenster, Dämmung der Außenfassade, Nutzung regenerativer Energien (Photovoltaik und Solarthermie), moderne Heizungsanlage (z. B. Wärmepumpe), energiesparende Haushaltsgeräte, die Energie, Ressourcen und Geld sparen.

Wer sich ausreichend Zeit lässt bei der Planung und eine umfassende Beratung in Anspruch nimmt, kann nicht nur Energie sparen, sondern auch den Wasserverbrauch und die Heizkosten deutlich minimieren. Wichtig ist, sich umfassend zu informieren und den Bauplan der Immobilie an diese Elemente anzupassen. Denn neben der Ausrichtung des Gebäudes und der Dachneigung spielen beispielsweise die Fenster und deren Beschattung und Größe eine wichtige Rolle. Je mehr Elemente in einer solchen Immobilie vereint werden, umso mehr Energie kann man sparen.

Quellen: Verband Privater Bauherren (VPB), HELMA-Energieexperten, eigene Recherchen